Der Westflügel des Basler Bahnhofs wurde im letzten Jahrzehnt nicht wirklich genutzt. Die Idee der SBB ist es, diese Flächen umzunutzen und die Halle mit weiteren öffentlichen Einrichtungen zu aktivieren, die sich mit innovativen Konzepten im Stadtgefüge präsentieren. Unser kleines Team aus Architekten und Gastronomikern hatte die Möglichkeit, den Wettbewerb in 2019 zu gewinnen. Die Herausforderung des Projekts bestand darin, ein einzigartiges Raumkonzept zu entwickeln, das zum Food-Konzept des neuen Restaurants passt und sich in die beiden historisch erhaltenen Hallen des Bahnhofs einfügt. Das Ergebnis der Arbeit war eine passgenaue, massgeschneiderte Innenraumgestaltung, die neben den Lichtobjekten und Möbeln auch eine neue räumliche Verbindung zwischen den beiden Hallen beinhaltet, um einen fliessenden Übergang für die gastronomische Nutzung zu schaffen. Diese Elemente wurden aus den vorhandenen historischen Architekturelementen der beiden Hallen heraus entwickelt und modern neu interpretiert. Diese Transformation in Kombination mit dem Konzept der Transparenz führte zu einem harmonischen Innenraum, in dem Alt und Neu kombiniert etwas "Anderes" schaffen.

Bilder:
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Fabian Oser,  Foeldvary Staehelin